Verzeichnis Mr. Rainbows` Recherche

Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabrik
Ama
Binder
Chinon Industries
Concordia Elektrizitäts AG (CEAG)
Deutscher Automobil Schutz DAS
Eisernes Kreuz
Erzgebirgische Volkskunst
Gablonzer Industrie
General Electric
Grundig
Hahn von Barcellos
Heisel, Franz Josef
Ibelo
Junghans
Kaiser
Kienzle
Kollmar & Jourdan
Krups
Lindner Porzellanfabrik KG
Minolta
C.A. Stachelscheid
Tausendjähriger Rosenstock
Telefunken
The Franklin Mint
PlayMe
Quist
Rosenthal
Seltmann-Weiden
Unterweißbach
Voigtländer
Westwaggon



Junghans:

Die Firma Junghans ist seit Jahrzehnten Produzent hochwertiger Uhren. Gegründet 1861 von Erhard Junghans in Schramberg im beschaulichen Schwarzwald, avancierte die Firma zum weltweit größten Uhrenhersteller
der Welt.

Kaiser:

Die Firma Kaiser geht auf die Villinger Uhrenfabrik AG zurück. 1914 meldete diese Konkurs an und ein Herr namens Josef Kaiser, ein ehemaliger Mitarbeiter, übernahm das Werk. Über einige Jahrzehnte zählte Kaiser – neben Junghans, Mauthe und Kienzle – zu den führenden Uhrenherstellern Deutschlands. Infolge des Aufkommens von Billiguhren und Quarzwerken musste die Firma 1975 schließen.

Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabrik

Die Altenburger und Stralsunder Spielkartenfabrik (ASS) kann auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken, denn schon im Jahre 1765 wurde ein Teil der Firma von Johann Kaspar Kern in Stralsund gegründet. Der andere Teil der Namensgebung resultiert aus dem Zusammenschluss mit einem Unternehmen aus Altenburg, welches 1832 von den Gebrüdern Bechstein ins Leben gerufen und 1897 von der Vereinigten Stralsunder Spielkartenfabriken AG aufgekauft wurde.

Minolta:

Die japanische Firma Minolta (Mechanismus, Instrumente, Optik und Linsen von Tashima), welche 1928 als eines der ältesten Kamerageschäfte unter dem Namen "japanisch-deutsches Kamerageschäft" (jap: nichidokushashinki shoten) gegründet wurde, war - bis zur Fusionierung mit Konica im Jahr 2003 – einer der weltweit größten Kamerahersteller nach Canon und Nicon.

Grundig:

Die Firma Grundig galt als Symbol für den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder in Nachkriegs-Deutschland. Max Grundig startete das Unternehmen mit 3.000 Reichsmark in Fürth und behielt über Jahrzehnte den richtigen Riecher für das Geschäftliche. Das Aufkommen der Konkurrenz des asiatischen Marktes in den 80er Jahren führte allerdings zur Insolvenz im Jahr 2003.
 
General Electric:

Der US-amerikanische Großkonzern General Electric fand seinen Ursprung im Jahre 1892. Einer der Mitbegründer war niemand geringeres als Thomas Alva Edison, bekanntlich Erfinder der Glühbirne. Zudem war GE einer der 12 zuerst im Dow Jones geführten Unternehmen.

Unterweißbach:

Die Porzellanmanufaktur Unterweißbach wurde 1882 gegründet und stellt sehr hochwertige Porzellanfiguren her. Berühmte BildhauerInnen, wie Ernst Barlach, Paul Scheurich und Etha Richter arbeiteten im Auftrag des Unternehmens, welches international bekannt und ausgezeichnet ist.

Concordia Elektrizitäts AG (CEAG):

Die 1906 gegründete Concordia Elektrizitäts AG, kurz CEAG, war eine auf technische, elektrische Ausrüstung für den Bergbau spezialisierte Firma aus Köln. Vor allem auf Grubenlampen lag das Hauptaugenmerk. 1912 in Paris wurden die Grubenlampen der Firma sogar als die „besten der Welt“ ausgezeichnet. Auch heute noch existiert der Geschäftsbereich für Notbeleuchtung.

Rosenthal:

Mit erst 17 Jahren brach Philip Rosenthal in die USA auf und stieg vom Tellerwäscher zum Porzellanverkäufer auf. Er beschloss zurück nach Deutschland zu kehren und gründete 1879 sein Unternehmen. Ihm lag das Wohl seiner Belegschaft sehr am Herzen. Rosenthal ergriff viele soziale Maßnahmen, wie bezahlten Urlaub und Wohnungsbau, obwohl es dazu keine gesetzliche Vorschrift gab. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Philip Rosenthal aus seinem eigenen Unternehmen getrieben und starb 1937 im Alter von 82 Jahren. Rosenthal gehört heute zu einem italienischen Konzern, zu dessen Tochtern auch die Porzellanmanufakturen Hutschenreuther und Thomas zählen.

Chinon Industries:

Chinon war ein japanischer Kamerahersteller aus Nagano, Japan. Das Unternehmen wurde 1948 gegründet und 1997 von Kodak übernommen. In Deutschland wurden Chinon-Kameras exklusiv durch die Kette Photo-Porst vertrieben.

Erzgebirgische Volkskunst:

Das Erzgebirge ist bekannt durch seine vielen, kleinen Manufakturen, in denen Holz der waldreichen Region zu hochwertigen und einzigartigen Kunstobjekten verarbeitet wird. Seit dem 12. Jahrhundert wurde in der Region Bergbau betrieben und in diesem Zusammenhang – da Holz ein wichtiges Baumaterial darstellte – kam die Leidenschaft zur künstlerischen Holzverarbeitung in der Bevölkerung auf. Seit je her sind Kunsthandwerk und Bergbau eng miteinander verknüpft, was sich in den verschiedenen Kunstobjekten, wie Figuren, Weihnachtsdekoration oder Spielzeug widerspiegelt. Die Werkstätten des Erzgebirges finden weltweit Beachtung und Anerkennung.

Ibelo:

Die Firma Ibelo wurde 1919 von den Gebrüdern Loewenthal in Sulzbach gegründet. Zu Kriegszeiten mussten die beiden Brüder aufgrund ihrer jüdischen Abstammung jedoch nach England fliehen und Hermann Zahn übernahm das Geschäft. In den 70er Jahren avancierte das Unternehmen zum größten Feuerzeugproduzenten Europas, es wurde in die ganze Welt verkauft. 1986 musste Ibelo wegen des Aufkommens der "Wegwerf-Feuerzeuge" Konkurs anmelden, doch auch heute noch sind die Feuerzeuge unter Kennern gefragt.

Tausendjähriger Rosenstock:

Der sagenumwobene, tausendjährige Rosenstock von Hildesheim ist ein beliebtes Muster auf vielen, verschiedenen Gegenständen, wie Besteck oder Porzellan. Die Ursprünge des Rosenstocks sollen laut Legende auf das 9. Jh. n. Chr. zurückzuführen sein. Während des Krieges zerbombt und verbrannt, trieb er nach Kriegsende erneut aus. Der Rosenstock ist Sinnbild für Erneuerung und Leben.

Lindner Porzellanfabrik KG:

Die kleine Gemeinde Küps bei Kronach liegt an der oberfränkischen Porzellanstraße und ist seit der Gründung 1929 die Heimat edlen, handgefertigten Porzellans. Die Lindner Porzellanfabrik konnte die letzten Jahrzehnte, in denen viele Manufakturen schließen mussten, dank ihrer Liebe zum Detail und der Qualität ihrer Produkte überdauern. Die Manufaktur beschäftigt nur eine Handvoll Personen, die ihr Handwerk meisterlich beherrschen. Ein Stück aus dem Hause Lindner ist eine echte Kostbarkeit!

Seltmann-Weiden:

1910 gründete Christian Wilhelm Seltmann die gleichnamige Manufaktur für Gebrauchs- aber auch Luxusporzellan in der Stadt Weiden. Nach dem Krieg war es der Loyalität und Aufopferung der Belegschaft zu verdanken, dass die Produktion aufrecht gehalten werden konnte. Heute gehören unter anderem einige, alteingesessene, thüringische Porzellanmanufakturen zur Seltmann-Gruppe.

Deutscher Automobil Schutz DAS:

Der Deutsche Automobil Schutz, kurz DAS, war der erste Rechtsschutzversicherer für AutofahrerInnen in Deutschland. Er bestand von 1928 bis 2015 und hatte seinen Sitz in Berlin.

PlayMe:

Die Firma PlayMe de Beniparrell, ansässig in Valencia, stellt seit 1969 Gegenstände aus Blech und Metall her. Weltweit bekannt wurde sie wegen ihrer präzisen und detailgetreuen Verarbeitung. Heute sind die Anspitzer und Blechspielzeuge begehrte Sammelware.

Voigtländer:

Die 1756 von Johann Christoph Voigtländer in Wien gegründete Firma stellte bis zu ihrer Schließung im Jahre 1982 optische Geräte und Zubehör her. Mitte des 19. Jh galten Objektive der Marke Voigtländer mit als die Besten, da ihre Herstellung auf Grundlage der mathematischen Berechnungen Professor Petzvals beruhte.

Quist:

Die ursprünglich 1866 von Jacob Schweizer jun. gegründete Metallwarenfabrik hatte ihren Sitz in Esslingen am Neckar und musste 1981 wegen Konkurses geschlossen werden. Jacob Schweizer vergab Aktien an vier verschiedene Hauptaktionäre, darunter ein gewisser Friedrich Wilhelm Quist. Dieser übernahm den Betrieb letztendlich 1890. Von da an bis zur Schließung lag die Firmenleitung in den Händen der Familie Quist.

Telefunken:

Das 1903 gegründete Unternehmen galt bis zu seiner Fusion mit der AEG im Jahr 1967 als einer der größten Elektronikkonzerne der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch nach der Fusion blieb der Markenname „Telefunken“ erhalten.

The Franklin Mint:

Das Unternehmen „Franklin Mint“ fing als private Münzanstalt an, die Sammelgegenstände vertrieb. Joseph Segel gründete es 1964 in New York City. Er ist unter anderem auch der Begründer von QVC. Neben Münzen wurden auch Sammelteller, Puppen, Spielzeugautos etc. vertrieben.

Krups:

Die Anfänge der - vor allem beim älteren Publikum - bekannten Marke Krups, lassen sich auf das Jahr 1846 zurückdatieren. Robert Krups kaufte eine Schmiede und begann mit der Produktion von Waagen für den Haushalt. In den 1950er Jahren kamen einige elektrische Produkte hinzu. Das Unternehmen gehört heute zur französischen Groupe SEB.

Ama:

Im Jahre 1878 erwarb Heinrich Menger ein Sägewerk in Dürrenwaid. In diesem arbeitete später sein Sohn Albert, welcher eine außerordentliche Begabung im Umgang mit Werkzeugen an den Tag legte. In autodidaktischer Manier erlangte er strebsam verschiedene Fähigkeiten. Unter anderem das Schmieden, Holzbearbeiten und Designen. 1907 kaufte er die Gebäude der Stoffelsmühle, welche er unter Eigenregie wieder instand setzte. Zunächst beschränkte er sich auf die Produktion von Holzriemenscheiben. Schon zu Zeiten des 1. Weltkrieges entwarf und produzierte Albert Menger Bürostühle. Die Firma bestand bis 2003.
Weiterführende Links:
http://michaelwunder.de/index.php?option=com_content&view=article&id=654%3Afirmaamamitderstoffelsm%C3%BChleengverbunden&Itemid=63

Eisernes Kreuz

Die Geschichte des eisernen Kreuzes geht zurück auf den preußischen König Friedrich Wilhelm III., der am 10.03.1813 diesen Orden (unterteilt in 3 Klassen) anlässlich der Befreiungskriege von der Napoleonischen Vorherrschaft in Europa gestiftet wurde. Die Revers-Seite zeigt das germanische Symbol "Eichenlaub", die königliche Krone, das Kürzel "FW" für Friedrich Wilhelm und die Jahreszahl 1813. Denn die Befreiungskriege dauerten von 1813 bis 1815 an. Mit Beginn des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 erschien das eiserne Kreuz in der 2. Auflage, zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in der 3. Auflage. Die Avers-Seite zeigt nunmehr die Krone, ein großes "W" für den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. und die Jahreszahl 1914 (Ausbruch des 1.WK). Im dritten Reich kam es zu einer 4. und letzten Auflage.

C.A. Stachelscheid

Carl August Stachelscheid war ein Photograph, Filmtechniker und ehemaliger Kriegsberichterstatter. Er lebte von 1919 bis 1990 in Düsseldorf. Große Teile seines Nachlasses befinden sich heute im Landesarchiv von Nordrheinwestfalen.

Hahn von Barcellos

Diese Hähne stehen für Glaube, Gerechtigkeit und Mitgefühl. Der Legende nach, soll ein von den Toten wiedererwachter Hahn für das Überleben eines Jünglings verantwortlich sein. Der Jüngling sollte wegen eines Verbrechens gehängt werden, das er gar nicht beging. Als er dem Richter vorgeführt wurde, welcher gerade einen gebratenen Hahn verspeisen wollte, beteuerte der Jüngling seine Unschuld und als Beweis dafür, solle der Hahn krähen. Der Hahn krähte und der Junge wurde freigelassen.

Westwaggon

In den Krisenjahren nach dem ersten Weltkrieg schlossen sich, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage, viele Eisenbahnhersteller zusammen, um konkurrenzfähig zu bleiben.  Die Firma "Van der Zypen & Charlier", welche schon 1845 gegründet wurde, übernahm einige kleinere Firmen aus Hagen und Düsseldorf. Aus diesem Zusammenschluss entstand der Name "Westwaggon"

Gablonzer Industrie

Die Schmuckindustrie um Gablonz an der Neiße - daher der Name "Gablonzer Industrie" - erlebte im frühen 20. Jahrhundert ein Hoch. Einige tausend kleinere Hersteller von hauptsächlich Modeschmuck taten sich in lockerem Verbund zusammen, der auch heute noch existiert. Schon in den 1780er Jahren wurde damit begonnen, Modeschmuck aus "unechten" Materialien herzustellen. Die Schmuckherstellung in dieser Region lässt sich sogar bis auf das 16. Jahrhundert zurückverfolgen!

Binder

Die Marke Binder ist seit über 100 Jahren für die Verarbeitung von Metallen bekannt. Die auch heute noch in Mönsheim ansäßige Firma versteht sich auf äußerst filigrane Arbeiten!
Weiterführender Link:
https://www.binder-fbm.de/

Kollmar & Jourdan

Die Firma Kollmar & Jourdan aus Pforzheim existierte von 1885 bis 1975, allerdings wurden die Fabrikräume während des 2. Weltkrieges zerstört. Bekannt wurde sie besonders durch die Produktion von Amerikaner Doublè Taschenuhren.
Weiterführender Link:
http://www.pfenz.de/wiki/Kollmar_%26_Jourdan_AG

Kienzle

Der deutsche Uhrmachermeister Johannes Schlenker gründete 1822 die "Deutsche Uhrenfabrik" in Schwenningen. Allerdings betätigte er sich als Kleinhändler, indem er von Haus zu Haus ging. Erst unter seinem Enkelsohn wurde die industrielle Fabrikation von Uhren und Weckern vorangetrieben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden schon über 160.000 Zeitmesser hergestellt und verkauft. Den Kienzle Uhrwerken verdanken wir im Übrigen die Stechuhr!

Heisel, Franz Josef

Die Firma wurde 1882 gegründet und sollte bis 1920 über 30 Filialen in Deutschland eröffnen.  Danach reduzierte sich der Herrenausstatter auf eine einzige Geschäftsstelle. Auch heute stellt Heisel noch hochwertige Mode für Herren her.
Weiterführender Link:
https://www.heisel.com/